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Hamburg

Hamburg mit Hund – Hafen, Alster und grüne Stadtparks für euren Vierbeiner

Von der Alster über den Stadtpark bis zu den Elbstränden: Hamburg zählt zu den hundefreundlichsten Großstädten Deutschlands. Auf top-hundeurlaub.de entdeckt ihr die schönsten Ecken der Hansestadt und ihr weitläufiges Umland für einen unvergesslichen Hamburg-Urlaub mit Hund.

HAMBURG MIT HUND – AUF EINEN BLICK

Beste Reisezeit: Ganzjährig; Frühling zur Obstblüte im Alten Land, Spätsommer zur Heideblüte | Top-Ziele: Alster, Stadtpark, Elbstrand, Altes Land, Sachsenwald | Leinenpflicht: Allgemeine Anleinpflicht in ganz Hamburg | Freilauf: In über 100 ausgewiesenen Hundeauslaufzonen | Hundebaden: Drei Hundebadestellen im Bezirk Bergedorf | Nahverkehr:Hunde fahren im HVV kostenlos mit | Wichtig: Für gefährliche Hunde gilt Leinen- und Maulkorbpflicht, auch in Auslaufzonen

Urlaub in Hamburg mit Hund – das bedeutet frühmorgendliche Spaziergänge an der Außenalster, Hafenflair an den Landungsbrücken, ausgedehnte Waldtouren im Sachsenwald und Strandausflüge an die Elbe oder die nahe Nordseeküste. Hamburg ist mit über 1.400 öffentlichen Grünflächen, einem der größten Stadtparks Deutschlands und der Elbe als grüner Lebensader eine Stadt, die für Hundebesitzer überraschend viel Raum bietet. Dazu kommt eine entspannte Stadtkultur, in der Hunde in vielen Cafés, Restaurants und Läden selbstverständlich willkommen sind. Ob Städtewochenende, Kulturtrip oder Ausgangspunkt für Nordsee-Ausflüge – Hamburg mit Hund ist immer eine gute Idee.

DIE 5 SCHÖNSTEN AUSFLUGSZIELE IN HAMBURG MIT HUND

1. Alster & Alstervorland – Knapp 7 km Rundweg um die Außenalster, Hundeauslaufzone im Alstervorland
2. Stadtpark Winterhude – Über 148 Hektar Wiesen, Wege und alter Baumbestand
3. Elbe & Elbstrand – Elbwanderweg von Altona über Övelgönne bis Blankenese, Elbstrand mit Schiffsblick
4. Altes Land & Vierlande – Obstblüte, Deiche und Marschlandschaft vor den Toren der Stadt
5. Sachsenwald & Fischbeker Heide – Große Wälder und Heideflächen für ausgedehnte Wanderungen

Alster & Stadtpark – Wasserblick und Parkidylle mit Hund


Die Alster ist das Herzstück Hamburgs – und für Hundebesitzer eine der schönsten Adressen der Stadt. Der Rundweg um die Außenalster misst knapp sieben Kilometer und führt vorbei an eleganten Villen, lauschigen Parkabschnitten und belebten Cafés mit Wasserblick. Hunde sind hier an der Leine herzlich willkommen. Im Alstervorland in Harvestehude gibt es zudem eine Hundeauslaufzone, in der euer Vierbeiner ohne Leine toben darf.

Der Hamburger Stadtpark in Winterhude ist mit über 148 Hektar einer der größten Stadtparks Deutschlands und ein Pflichtprogramm für Hundebesitzer. Weitläufige Rasenflächen, alte Baumgruppen und geschwungene Wege rund um den Stadtparksee bieten täglich neue Möglichkeiten zum Ausführen und Entspannen. Beachtet: Wie überall in Hamburg gilt auch im Stadtpark Leinenpflicht – außer in den ausgewiesenen Hundeauslaufzonen.

Elbe & Elbstrand – Hafenluft und Strandtage mit Vierbeiner


Die Elbe prägt Hamburg wie kein anderes Gewässer – und entlang ihrer Ufer findet ihr einige der schönsten Spazierrouten der Stadt. Der Elbwanderweg führt vom Fischmarkt in Altona westwärts durch Ottensen, Övelgönne und Blankenese bis weit in die Hamburger Elbvororte – eine der schönsten Strecken für einen ausgedehnten Stadtspaziergang mit Hund. In Övelgönne mit seinem Museumshafen und den alten Kapitänshäusern am Elbufer trefft ihr auf eine der entspanntesten Ecken der ganzen Stadt.

Der Elbstrand zwischen Övelgönne, Blankenese und Rissen ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel für Hamburger mit Hund. Der westlichste Abschnitt bei Wittenbergen gehört zu einem Naturschutzgebiet mit Leuchtturm, Binnendüne und Heide; dort gilt Leinenpflicht. Ein für Hunde ausgewiesener Bereich liegt ein Stück weiter in Richtung Blankenese. Achtet beim Baden in der Elbe auf Strömung und den Wellenschlag vorbeifahrender Containerschiffe. Wer mit dem Hund die Aussicht über die Elbe genießen möchte, sollte den Süllberg in Blankenese bei Sonnenuntergang nicht verpassen.

Altes Land & Vierlande – Obstblüte und Marschenidylle vor den Toren der Stadt


Direkt vor den Toren Hamburgs beginnt das Alte Land – das größte geschlossene Obstanbaugebiet Nordeuropas und ein wunderbares Ausflugsziel für Hundebesitzer. Es reicht von den Hamburger Stadtteilen Neuenfelde, Cranz und Francop bis ins niedersächsische Jork. Im Frühjahr zur Obstblüte verwandeln sich Obstalleen, Deiche und Fachwerkhöfe in ein Blütenmeer. Die Deichwege entlang der Elbe bieten kilometerweite Spaziermöglichkeiten mit weitem Blick über die Marschenlandschaft – ideales Terrain für ausdauernde Hunde. Auf beweideten Deichen gehört der Hund an die Leine. Hundefreundliche Ferienhäuser im Alten Land sind eine ruhige Alternative zu Unterkünften in der Stadt.

Die Vierlande im Südosten Hamburgs sind ebenfalls ein lohnenswertes Ausflugsziel mit Hund: Gemüse- und Blumenanbau, alte Fachwerkhöfe, stille Fleete und endlose Radwege durch flaches Marschenland machen die Region zu einem echten Geheimtipp. Rund um Zollenspieker und Kirchwerder führen idyllische Uferwege an der Elbe entlang – mit einer Ruhe, die man kaum glauben mag, wie nah man noch an Hamburg ist. Im Bezirk Bergedorf, zu dem die Vierlande gehören, gibt es zudem drei ausgewiesene Hundebadestellen.

Sachsenwald & Harburger Berge – Wald und Heide für aktive Hunde


Wer mit dem Hund echte Wanderungen unternehmen möchte, findet südöstlich und südlich von Hamburg ideale Bedingungen. Der Sachsenwald bei Reinbek und Aumühle ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Schleswig-Holsteins und liegt direkt vor Hamburgs Toren – ein weitläufiger Wald mit gut markierten Wegen, stillen Lichtungen und dem Flüsschen Bille. Mit der S-Bahn seid ihr in rund einer halben Stunde vom Hauptbahnhof dort.

Die Harburger Berge im Süden Hamburgs überraschen mit einer für Norddeutschland ungewöhnlich hügeligen Landschaft: Sanddünen, Heidegebiete und Mischwälder wechseln sich ab und bieten abwechslungsreiche Wanderrouten. Das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide ist im Spätsommer zur Heideblüte ein spektakuläres Ausflugsziel – violett leuchtende Heideflächen, so weit das Auge reicht. Hunde dürfen hier an der Leine auf den ausgewiesenen Wegen mit.

HÄUFIGE FRAGEN: HAMBURG MIT HUND

Muss mein Hund in Hamburg an die Leine?
Ja. In Hamburg gilt eine allgemeine Anleinpflicht für Hunde im gesamten Stadtgebiet. Befreit werden können Hunde, die bei einem anerkannten Sachverständigen eine Gehorsamsprüfung abgelegt haben. Diese Befreiung können auch Hundehalter beantragen, die nicht in Hamburg wohnen. Für gefährliche Hunde gilt immer Leinen- und Maulkorbpflicht.

Wo darf mein Hund in Hamburg ohne Leine laufen?
In den ausgewiesenen Hundeauslaufzonen – davon gibt es über 100 im gesamten Stadtgebiet, allein rund 20 im Bezirk Altona. Dort dürfen Hunde auch ohne Gehorsamsprüfung frei laufen. Eine aktuelle Übersicht nach Bezirken stellt die Stadt Hamburg auf hamburg.de bereit.

Wo darf mein Hund in Hamburg baden?
Im Bezirk Bergedorf gibt es drei offizielle Hundebadestellen. An der Elbe solltet ihr wegen Strömung und Schiffswellen nur an ruhigen, flachen Stellen ins Wasser gehen. Am Elbstrand Wittenbergen gilt Leinenpflicht, ein Hundebereich liegt weiter Richtung Blankenese.

Darf mein Hund in Bus und Bahn mitfahren?
Ja – im HVV fahren Hunde kostenlos mit, an der Leine geführt. Das gilt auch für die Hafenfähren, mit denen ihr vom Wasser aus einen günstigen Blick auf den Hafen bekommt.

Gibt es Parks in Hamburg, in die Hunde nicht dürfen?

Ja, einige wenige: der Unnapark in Eimsbüttel, der ehemalige Friedhof Norderreihe und der August-Lütgens-Park in Altona sowie der Schulgarten im Harburger Stadtpark. Ausgenommen sind Führhunde.

Veröffentlicht und gegengelesen von Frank von top-hundeurlaub.de.

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