Urlaub mit Hund in Frankreich

Frankreich verzaubert nicht nur uns Menschen mit seinem Charme – auch für Hunde hat das Land einiges zu bieten.

Von den französischen Alpen über die Felder und Wiesen der Provence bis zu den endlosen Stränden der Atlantik- und Mittelmeerküste gibt es viel Abwechslung, sodass Deine Fellnase mit Sicherheit begeistert sein wird. Frankreich ist zudem ein sehr vierbeinerfreundliches Urlaubsland und auch bei etwa 30 Prozent der Franzosen zählt der Hund schon zur Familie.

Damit Du und Dein Hund gleichermaßen die Erholung im Urlaub genießen könnt, ist eine gute Vorausplanung unerlässlich. Hier findest Du die wichtigsten Informationen und praktische Tipps für Deinen Frankreich Urlaub mit Hund.
1. Anreise Frankreich mit Hund
Grundsätzlich ist für Hunde die Anreise mit dem eigenen Auto zu empfehlen. Sofern Deine Fellnase an das Autofahren gewöhnt ist und Du unterwegs regelmäßige Pausen einlegst, wird die Fahrt mit dem eigenen Wagen stressfrei verlaufen. Allerdings hängt die Fahrtzeit nach Frankreich stark von Deinem Wohnort und Deinem Zielgebiet ab. Während man beispielsweise von Köln aus in nur 5 Stunden nach Paris fährt, ist man von Berlin aus schon ganze 12 Stunden unterwegs. Noch länger dauert die Fahrt entsprechend bis nach Südfrankreich. In diesem Fall wäre es dann doch eine Überlegung wert, das Flugzeug als Transportmittel zu wählen. 

Bei einer Flugreise mit Hund gilt es jedoch vorab unbedingt wichtige Dinge zu beachten, wie z.B.: Darf der Hund mit in die Kabine oder muss er im Frachtraum befördert werden? Was kostet der Flug und wie melde ich den Hund an? Es ist ratsam, sich detailliert bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu informieren und zusätzlichen Rat vom eigenen Tierarzt einzuholen. 

Solltest Du Dich letztlich doch für die Flugreise entscheiden, ist es wichtig, diese so stressfrei wie nur möglich zu gestalten. Hierzu zählt dann auch die Anreise zum Flughafen, die am besten mit dem eigenen Auto stattfindet. So musst Du Dein eigenes Gepäck und die zusätzliche Transportbox nicht weit schleppen und Du bist zeitlich unabhängig, falls Dein Flieger schon am frühen Morgen abhebt. Du startest beispielsweise vom Flughafen BER und fragst Dich, wo Du günstig und komfortabel parken kannst? Dann buche doch am besten vorab schon das bequeme Valet Parken am Flughafen BER, bei dem Du mit Deinem Auto direkt zum Terminal fährst und es dort an einen Mitarbeiter übergibst, der für Dich parkt und den Wagen bei Deiner Rückkehr wieder bereitstellt. 

2. Einreisebestimmungen Frankreich mit Hund
Für Frankreich gilt die Einreisebestimmung nach der EU-Verordnung 576/2013. Konkret heißt das, dass 

  • Dein Hund einen Mikrochip als Kennzeichnung benötigt.
  • Dein Hund gegen Tollwut geimpft sein muss (Erstimpfung mindestens 21 Tage vor Reisebeginn). 
  • Du einen EU-Heimtierausweis besitzt, der sowohl Informationen über sein äußeres Erscheinungsbild als auch den Impfstatus, persönliche Angaben über Dich als Besitzer und die Identifikationsnummer enthält.

Darüber hinaus steht es den Ländern frei, das Miteinander von Mensch und Hund individuell mit eigenen Gesetzen zu regeln.

So sind in Frankreich auch nicht alle Hunderassen willkommen: Pitbulls, American Staffordshire, Tosa und Mastiffs gehören in die Kategorie 1 und dürfen zum Beispiel nicht einreisen. Rassen der Kategorie 2 sind Hunde aus Kategorie 1 und dürfen nur dann einreisen, wenn sie in einem vom internationalen Hundeverband zugelassenem Stammbuch eingetragen sind. Hingegen ist für die Rassen Dobermann und deutsche Dogge die Einreise ohne Nachweis erlaubt.  

Unser Tipp: Sollte Dein Hund Ähnlichkeiten mit einer der verbotenen Rassen haben, lass Dir eine offizielle Bescheinigung von Deinem Tierarzt erstellen. Um generell böse Überraschungen vor Ort oder an der Grenze zu vermeiden, informiere Dich unbedingt vor Reisebeginn bei einer offiziellen Stelle, wie beispielsweise der Tierärztekammer, über die aktuellen Einreisebestimmungen.

3.  Örtliche Bestimmungen für die Hundehaltung
In Frankreich wird die Leinenpflicht von den jeweiligen Gemeinden geregelt. In den größeren Städten müssen Hunde immer an der Leine geführt werden, gleiches gilt in ländlicheren Regionen und in Wäldern während der Brut- und Setzzeit (zwischen dem 15. April und dem 30. Juni). Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Hunde immer an der Leine geführt werden und zusätzlich einen Maulkorb tragen.  Es ist also ratsam, im Urlaub immer Leine und Maulkorb dabei zu haben.
4. Beste Reisezeit mit Hund
Frankreich ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Bei der Entscheidung über die Reisezeit kommt es vor allem darauf an, was Deine Urlaubspläne sind und welche Vorlieben Deine Fellnase hat. 

So ist beispielsweise ein Strandurlaub mit Hund in Südfrankreich im Hochsommer (Juli bis September) nicht wirklich empfehlenswert. Dann ist es hier viel zu heiß und die Strände sind überfüllt mit Touristen. Für diese Region eignet sich besser der Frühling oder der Herbst. In der Nebensaison gibt es an den Stränden auch weitaus weniger Einschränkungen für Deinen Hund. 

Nordfrankreich ist eignet sich bezüglich der Temperaturen deutlich besser für einen Sommerurlaub mit Hund, da es hier nicht ganz so warm wird.
Bist Du und auch Dein Hund aktiv und plant Ihr einen Wander- oder Sporturlaub? Hierfür sind generell die milderen Jahreszeiten zu empfehlen wie Frühling, Spätsommer oder Herbst. Wenn Ihr im Schnee toben wollt, könnt Ihr auch im Winter nach Frankreich reisen.
5. Hundestrände in Frankreich
Extra hierfür ausgewiesene Hundestrände gibt es in Frankreich nur relativ selten. In der Hauptsaison herrscht sogar an den meisten Badestränden ein generelles Hundeverbot. Aber keine Sorge, an den vielen unbewachten Strandabschnitten und den freien Stränden kannst Du mit Deiner Fellnase ohne Probleme spazieren gehen und toben. In der Nebensaison zwischen Oktober und April darfst Du Deinen Hund sogar an fast jeden Strand mitnehmen. 

6. Beliebte Urlaubsregionen für Urlaub mit Hund in Frankreich
Zu den beliebtesten Reiszielen für einen Urlaub mit Hund in Frankreich gehören die folgenden drei Regionen: 

Südfrankreich überzeugt sein Besucher durch eine wunderschöne und farbenfrohe Landschaft. Zu den beliebtesten Urlaubsgebieten hier zählen die Côte d’Azur und die Provence. Diese Regionen bieten die optimalen Bedingungen für einen Urlaub mit Deinem Vierbeiner. 
Die Bretagne ist die nordwestlichste Region in Frankreich. Die Halbinsel ragt in den Atlantik hinein und hat eine lange zerklüftete Küste. Fernab des Massentourismus erlebst Du hier einen erholsamen Urlaub mit Deinem Hund in wundervoller Natur, beim Entdecken der bretonischen Fischerdörfchen und der einzigartigen Strandabschnitte. 
 Im Südwesten Frankreichs liegt das Dordogne Tal, welches ideal ist für alle Outdoor-Aktivitäten zu Wasser und zu Land. Hier kannst Du mir Deinem Hund bei langen Spaziergängen oder Wanderungen die Region erkunden. Im Dordogne-Tal findest Du zudem die perfekten Spots für Wassersport oder zum Schwimmen. Die zahllosen und oft einsamen Naturstrände laden dazu ein, das kühle Nass zu genießen oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen
Der Artikel wurde verfasst von
Renée Auctun von fluparks.de

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