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Bayerischer Wald

Bayerischer Wald mit Hund – Urwald, Bergseen und Stille für euren Vierbeiner

Vom Nationalpark Bayerischer Wald über den Großen Arber bis zur Donauschleife bei Weltenburg: Der Bayerische Wald ist Deutschlands ältester Nationalpark und eine der ursprünglichsten Naturlandschaften Mitteleuropas – für Hundebesitzer ein Paradies aus Urwäldern, stillen Bergseen und einsamen Wanderwegen. Auf top-hundeurlaub.de entdeckt ihr die schönsten Reiseziele für euren Urlaub im Bayerischen Wald mit Hund.

BAYERISCHER WALD MIT HUND – AUF EINEN BLICK:

Beste Reisezeit: Ganzjährig – Sommer zum Wandern, Winter mit Schneelage besonders schön  |  Top-Regionen: Nationalpark, Großer Arber, Zellertal, Donaudurchbruch, Glasregion  |  Höchster Punkt: Großer Arber 1.456 m – König des Bayerischen Waldes  |  Leinenpflicht: Im Nationalpark auf allen ausgewiesenen Wegen  |  Hundebaden: Arbersee, Rachelsee, Kleiner Arbersee  |  Anreise: ~2 Std. von München, ~1,5 Std. von Regensburg & Passau

Urlaub im Bayerischen Wald mit Hund – das bedeutet tiefe Urwälder, in denen kein Baum gefällt wird und die Natur ihren eigenen Rhythmus bestimmt, kristallklare Bergseen inmitten von Fichtenwäldern, weiche Waldböden unter den Pfoten eures Hundes und eine Stille, die in Mitteleuropa kaum noch zu finden ist. Der Bayerische Wald ist Deutschlands erster und flächenmäßig einer der größten Nationalparks – gemeinsam mit dem angrenzenden Šumava-Nationalpark in Tschechien bildet er das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet Mitteleuropas. Für Hundebesitzer bietet die Region eine Natur von außergewöhnlicher Ursprünglichkeit: uralte Buchen und Fichten, Moore, Hochlagen und Täler, die abseits der Touristenhochburgen Bayerns eine Ruhe ausstrahlen, die Hunde und Menschen gleichermaßen entspannt. Der Bayerische Wald lässt sich zu jeder Jahreszeit mit Hund bereisen – im Sommer zum Wandern, im Herbst im Goldrausch der Laubwälder und im Winter als verschneites Winterwunderland.

DIE 5 SCHÖNSTEN WANDERZIELE IM BAYERISCHEN WALD MIT HUND:

1. Großer Arber (1.456 m) – Höchster Berg des Bayerischen Waldes, Arbersee, Bergbahn mit Hund befahrbar
2. Nationalpark Bayerischer Wald – Urwald Richtung Lusen & Rachel, Baumwipfelpfad Neuschönau, Tierfreigelände
3. Zellertal & Großer Zlam – Stilles Seitental, einsame Waldwege, herrliche Aussichtsgipfel
4. Donaudurchbruch Weltenburg – Spektakuläre Felsschlucht, Kloster Weltenburg, Bootsfahrt mit Hund
5. Glasregion Zwiesel & Frauenau – Kulturwanderungen, Glasmuseen, ruhige Waldpfade im Zellertal

Großer Arber – König des Bayerischen Waldes mit Hund

Der Große Arber ist mit 1.456 Metern der höchste Berg des Bayerischen Waldes – und ein absolutes Muss für Hundebesitzer, die die Region erkunden. Vom Gipfel aus öffnet sich ein weiter Rundblick über die endlosen Waldlandschaften des Bayerischen Waldes, nach Tschechien hinein und bei klarem Wetter bis zu den Alpen. Die Arber-Bergbahn transportiert Hunde gegen einen kleinen Aufpreis auf den Gipfel – von dort aus lassen sich verschiedene Rundwege und der Abstieg zu Fuß planen. Der Wanderweg rund um den Großen Arbersee – einem der schönsten Bergseen Bayerns mit einzigartiger Schwimmmoorfläche – ist einer der beliebtesten Hundespazierwege der gesamten Region.

Der Kleine Arbersee unterhalb des Großen Arbers ist ruhiger, ursprünglicher und mit Hund besonders schön zu erkunden: Der Weg führt durch moosbedeckte Fichtenwälder, vorbei an alten Blockfeldern und an einem See, dessen Ufer noch völlig unberührt ist. An den naturbelassenen Seebereichen darf euer Hund ins klare Bergwasser springen – ein erfrischender Abschluss jeder Arber-Wanderung. Rund um den Arber finden sich in Bayerisch Eisenstein, Bodenmais und Lohberg zahlreiche hundefreundliche Unterkünfte in allen Preisklassen.

Nationalpark Bayerischer Wald – Urwaldwandern mit Hund

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist Deutschlands erster Nationalpark und ein einzigartiges Naturerlebnis – hier darf der Wald sich selbst überlassen werden, und das Ergebnis ist eine Urwaldatmosphäre, die es in Mitteleuropa so kaum noch gibt. Umgestürzte Baumriesen, die als Totholz neues Leben beherbergen, moosbewachsene Felsen und eine Stille, die nur vom Rauschen des Windes in den Fichtenkronen unterbrochen wird – für Hunde eine Welt voller Gerüche und Entdeckungen. Im Nationalpark müssen Hunde auf allen ausgewiesenen Wanderwegen an der Leine geführt werden, um die Wildtiere – darunter Luchs, Wolf und Fischotter – nicht zu stören.

Besonders empfehlenswert für Hundebesitzer im Nationalpark sind die Wanderungen auf den Lusen (1.373 m) mit seinem riesigen Gipfelblockfeld aus Granit, der Weg zum Rachelsee – einem der stimmungsvollsten Bergseen des Bayerischen Waldes – und der Baumwipfelpfad in Neuschönau, der Hunde an der Leine willkommen heißt und einen einzigartigen Blick über die Baumkronen des Nationalparks bietet. Das Tierfreigelände Neuschönau, in dem Wisente, Luchse und Wölfe in weitläufigen Gehegen beobachtet werden können, ist mit Hund an der Leine ebenfalls begehbar.

Zellertal & Glasregion – Stille Täler und Kulturwanderungen mit Hund

Das Zellertal südlich des Großen Arbers ist eines der stillen, unbekannten Täler des Bayerischen Waldes – und für Hundebesitzer, die abseits der besucherstarken Nationalpark-Bereiche wandern möchten, ein echter Geheimtipp. Der Regen fließt durch ein breites, grünes Tal, umgeben von bewaldeten Hängen, auf denen sich einsame Waldwege bis zu den Aussichtsgipfeln ziehen. Hunde können auf vielen Abschnitten der Forstwege und Feldpfade frei laufen, und die Bachläufe des Regens bieten herrliche Badestellen für wasserbegeisterte Vierbeiner.

Die Glasregion rund um Zwiesel, Frauenau und Regen ist kulturhistorisch einzigartig: Die Glasmachertradition des Bayerischen Waldes reicht Jahrhunderte zurück, und die Glasmuseen sowie die Hütten der Glaskünstler lassen sich als Kulturpause zwischen zwei Wandertagen wunderbar erkunden – Hunde sind auf den Außenbereichen der meisten Attraktionen willkommen. Zwiesel mit seiner charmanten Altstadt und dem breiten Angebot an hundefreundlichen Gasthöfen und Ferienwohnungen ist ein idealer Stützpunkt für mehrtägige Wandertouren durch die gesamte Region.

Donaudurchbruch & Kloster Weltenburg – Spektakuläre Felsschlucht mit Hund

Am südwestlichen Rand des Bayerischen Waldes liegt einer der spektakulärsten Naturwunder Bayerns: der Donaudurchbruch bei Weltenburg. An dieser Stelle hat die Donau sich durch den Kalkstein der Fränkischen Alb gebrochen und eine enge Schlucht geschaffen, deren senkrecht aufragende Felsen bis zu 80 Meter hoch sind. Das Kloster Weltenburg – ältestes Klosterbrauerei der Welt – thront am Ende der Schlucht und ist per Schiff oder zu Fuß erreichbar. Hunde dürfen auf beiden Zugangswegen mit – die Bootsfahrt durch die Schlucht ist für Mensch und Hund ein unvergessliches Erlebnis.

Der Wanderweg entlang des Donaudurchbruchs auf der Höhe des Felsrandes bietet atemberaubende Ausblicke in die Schlucht und auf den Fluss und ist mit Hund an der Leine gut begehbar. Kelheim als Ausgangspunkt für Ausflüge zum Donaudurchbruch bietet hundefreundliche Unterkünfte, und die Kombination aus Naturerlebnis und Klosterwirtschaft macht den Donaudurchbruch zu einem der unvergesslichsten Ausflugsziele des gesamten Bayerischen Waldes.

Bayerischer Wald im Winter – Schneewandern und Winterstille mit Hund

Der Bayerische Wald ist eine der schneesichersten Regionen Deutschlands abseits der Alpen – und im Winter mit Hund ein ganz besonderes Erlebnis. Frisch verschneite Fichtenwälder, zugefrorene Bergseen und eine Stille, die nur durch das Knirschen des Schnees unter euren Schuhen und den Pfoten eures Hundes unterbrochen wird – der Bayerische Wald im Winter ist pures Naturkino. Präparierte Winterwanderwege und Loipen rund um Bodenmais, Bayerisch Eisenstein und Grafenau ermöglichen Winterwanderungen ohne Schneeschuhe, und viele Gasthöfe der Region haben extra geheizte Hundebereiche für die kalte Jahreszeit.

Besonders schön für einen Winterurlaub im Bayerischen Wald mit Hund sind die Schneeschuhwanderungen auf dem Großen Arber, die Winterwanderwege rund um den Nationalpark und die stillen Waldpfade im Zellertal. Hundefreundliche Wellnesshotels und gemütliche Ferienwohnungen in der Region laden nach dem Winterwandertag zur Entspannung ein – Sauna und Kamin inklusive, Hund selbstverständlich im Zimmer.

HÄUFIGE FRAGEN: BAYERISCHER WALD MIT HUND:

Sind Hunde im Nationalpark Bayerischer Wald erlaubt?
Ja – Hunde sind im Nationalpark Bayerischer Wald auf allen ausgewiesenen Wanderwegen erlaubt, müssen aber durchgehend an der Leine geführt werden. Das Verlassen der markierten Wege ist verboten, um die Wildtiere – darunter Luchs, Wolf und Fischotter – zu schützen. Außerhalb des Nationalparks in den angrenzenden Naturwaldreservaten und auf Forstwegen habt ihr mit eurem Hund deutlich mehr Bewegungsfreiheit.

Darf mein Hund die Arber-Bergbahn benutzen?
Ja – die Arber-Bergbahn in Bayerisch Eisenstein nimmt Hunde gegen einen kleinen Aufpreis mit. Hunde müssen in der Gondel an der Leine geführt werden. Die Bergbahn ist besonders für den Aufstieg auf den Großen Arber beliebt – der Abstieg zu Fuß durch die Waldwege rund um den Arbersee ist mit Hund ein unvergessliches Erlebnis.

Wo darf mein Hund im Bayerischen Wald schwimmen?
An den naturbelassenen Ufern des Großen und Kleinen Arbersees sowie am Rachelsee darf euer Hund ins Wasser – abseits der offiziellen Badebereiche. Die Bachläufe des Regens, der Ilz und der Kleinen Ohe bieten zudem zahlreiche naturbelassene Badestellen für Hunde entlang der Wanderwege. Im Nationalpark selbst sind Seen und Bäche für Hunde nicht zugänglich.

Wann ist die beste Reisezeit für den Bayerischen Wald mit Hund?
Der Bayerische Wald ist ganzjährig bereisbar. Im Sommer bieten die Waldwege kühlen Schatten auch an heißen Tagen. Im Herbst leuchten die Wälder in Gold und Rot – besonders schön zwischen September und Oktober. Im Winter verwandelt sich die Region bei Schneelage in ein Winterwanderparadies. Das Frühjahr mit dem erwachenden Wald und den ersten Wildblumen ist ebenfalls ein wunderbarer Zeitraum für einen Bayerischer-Wald-Urlaub mit Hund.

Was unterscheidet den Bayerischen Wald von anderen Wanderregionen Deutschlands?
Der Bayerische Wald ist die einzige Region Deutschlands mit einem echten Urwald – im Nationalpark wächst der Wald sich selbst überlassen, ohne menschlichen Eingriff. Diese Ursprünglichkeit, kombiniert mit der Glasmachertradition, dem Donaudurchbruch und der Nähe zum Böhmerwald in Tschechien, macht die Region zu einem einzigartigen Reiseziel, das in dieser Form in ganz Deutschland nicht zu finden ist.

Der Bayerische Wald begeistert Hundebesitzer mit einer Ursprünglichkeit, die in Deutschland einmalig ist – vom Urwald des Nationalparks über den Großen Arber bis zur spektakulären Donauschlucht bei Weltenburg. Plant jetzt euren Urlaub im Bayerischen Wald mit Hund auf top-hundeurlaub.de und entdeckt gemeinsam mit eurem Vierbeiner Deutschlands ältesten Nationalpark.

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