Genießerurlaub mit Wein und Wuff

Urlaub an den Weinbergen ist mehr als nur die Übernachtung auf einem idyllischen Weingut mit Weinprobe und kulinarischen Genüssen. Wer Interesse hat, erhält Einblicke in Weinanbau, Weinlese und die Arbeiten im Weinkeller.

Schon die Umgebung ist ideal für Hundebesitzer: Natur, Auslauf, gute Luft und viele Winzer haben selbst Hunde, kennen also Wünsche der Hundefrauchen und -herrchen sowie ihrer Vierbeiner. Die Urlaubangebote bei Winzern sind so vielseitig wie die Weine: Ferienwohnungen, kleine Häuser, klassische Pensionszimmer oder sogar luxuriöse Weinhotels mit eigenem Golfplatz. Für jeden Geschmack und jedes Urlaubsbudget findet Ihr hier das Richtige.

Direkt vom Hof startet ihr zu Spaziergängen durch die Weinberge, erkundet historische Dörfer und die Sehenswürdigkeiten der Region. Urlaub auf dem Weingut ist nicht nur Genuss sondern ein besonderes Lebensgefühl. Das milde, sonnenreiche Klima der Weinregionen prägt den edlen Rebensaft und – so stellt ihr schnell fest – ebenso die Gemüter der Menschen: herzlich, freundlich und immer für einen Plausch zu haben. 

Deutschlands Weinregionen sind so vielseitig wie deren Weine. Ob Rheinhessen, dessen Topographie an die Toskana erinnert, die Mosel mit ihren Steilhängen und dem interessanten Flusslauf oder die Pfalz mit deftigen kulinarischen Spezialitäten (z.B. der von Helmut Kohl geschätzte „Saumagen“) und kulturhistorischen Bauten (Hambacher Schloss etc.). 

Am schönsten finden wir die Abende im warmen, goldgelben Licht der untergehenden Sonne auf einer Hofterrasse mit romantischer Beleuchtung und einem Glas Sauvignon Blanc, Burgunder oder Riesling. Bei kühleren Temperaturen dann in der Vinothek bzw. im zünftigem Weinkeller.


Aber Achtung: Hundehalter müssen beim herbstlichen Ausflug in die Weinberge vorsichtig sein. Der Fellnase droht dort nämlich Schlimmes, wenn er oder sie Weintrauben frisst. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass Hunde extrem auf Trauben, Rosinen und Traubentrester reagieren. Allerdings gelte das nicht für alle Hunde. Manche Vierbeiner überstehen den Traubengenuss unbeschadet, andere gehen dabei ein. Die Ursachen, so eine Tierärztin, seien noch nicht erforscht. Eventuelle Rückstände von Pflanzenschutzmitteln scheiden aus. Das sei untersucht worden. Sie rät allen Hundebesitzern ihren Vierbeinern keine Trauben oder Rosinen zu fressen zu geben und beim Spaziergang durch die Weinberge darauf zu achten, dass sie keinen Trester aufnehmen. 

Und wenn der Hund doch mal Trauben, Rosinen oder Trester "genascht" hat und Vergiftungssymptome aufweist? Möglichst schnell zu einem Tierarzt gehen. Eventuell kann das Gift im Darm mit Aktivkohle gebunden werden. 

Doch abgesehen davon ist ein Urlaub auf dem Weingut bzw. im Weinhotel eine unkomplizierte, naturnahe Auszeit für Zwei- und Vierbeiner. Und wer eine andere Unterkunft gefunden hat, sollte trotzdem bei Winzern einkehren: In den schönsten Monaten des Jahres öffnen viele Winzer saisonal oder tageweise ihre Gasträume um den eigenen Wein und hausgemachte Speisen anzubieten. Je nach Region nennt man diese Betriebe Strauß-, Besen-, Rädle-, Hecken- oder Maienwirtschaft. In Österreich Buschenschänke. Meist ist es ein Kranz vor dem Tor, der signalisiert: Es ist geöffnet.

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